Am 29.05. bis zum 02.06. organisieren wir in Berlin die Queerokratia – Bundeskonferenz für Selbstbestimmung. Gründe dafür gibt es genug: Das TSG und das alte Personenstandsrecht sollen durch ein Selbstbestimmungsgesetz abgelöst werden, durch eine Reform im Gesundheitswesen, sollen die Versorgungslücken, die für den Moment entstanden sind, angegangen werden und auch das Abstammungsrecht soll reformiert werden. Vieles ist in Bewegung. Nicht alles bewegt sich dabei zu unseren Gunsten. In das Selbstbestimmungsgesetz, dass die Ampelregierung aktuell diskutiert, sind viele diskriminierende Narrative eingeflossen, die Aktualisierung des ICD hat nun für den Moment zu einer Verschlechterung der Versorgungslage geführt und die gesamte Gesellschaft erlebt im Moment eine harte Entwicklung nach rechts. Wir glauben, dass die queeren Stimmen in den Diskussionen um alle diese Dinge zu leise sind. Selbstbestimmung heißt Mitbestimmung! Um dieses Problem anzugehen und unsere Lage gemeinsam zu diskutieren, laden wir Akteur*innen aus Verbänden, Selbstorganisation und Bewegung nach Berlin ein, um Synergien zu schaffen, neue Bündnisse entstehen zu lassen und Strategien zu entwickeln, um unsere Lage aktiv mitzugestalten.
Queerokratia – Bundesweite Konferenz für Selbstbestimmung
Wir laden ein zur Queerokratia, der bundesweiten Konferenz für Selbstbestimmung!